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Zitate

HEISENBERG: QUANTENMECHANIK LEGT UNGÜLTIGKEIT DES KAUSALGESETZES FEST

    „Wir können die Gegenwart in allen Bestimmungsstücken prinzipiell nicht kennenlernen. Deshalb ist alles Wahrnehmen eine Auswahl aus einer Fülle von Möglichkeiten und eine Beschränkung des zukünftig Möglichen. Da nun der statistische Charakter der Quantentheorie so eng an die Ungenauigkeit aller Wahrnehmung geknüpft ist, könnte man zu der Vermutung verleitet werden, daß sich hinter der wahrgenommenen statistischen Welt noch eine „wirkliche“ Welt verberge, in der das… Weiterlesen »HEISENBERG: QUANTENMECHANIK LEGT UNGÜLTIGKEIT DES KAUSALGESETZES FEST

    GISIN: HYPERDETERMINISMUS ALS ABSURDE ALTERNATIVE

      „Dass der freie Wille eine Illusion sein soll und somit ein Mensch davon überzeugt sein könne, dass nichtlokale Fernwirkugnen durch den leeren Raum hindurch und ohne die Vermittlung von etwas Sonstigem erfolgen, ist für mich eine so große Absurdität, dass ich glaube, dass kein Mensch, der eine in philosophischen Dingen geschulte Denkfähigkeit besitzt, sich dem jemals anschließen kann.“ Gisin 2014, S. 168. Kommentar Gisin erläutert… Weiterlesen »GISIN: HYPERDETERMINISMUS ALS ABSURDE ALTERNATIVE

      FALKENBURG: WIDERSPRÜCHLICHKEIT EINES QUANTENINDETERMINISMUS

        „Wie die meisten Physiker setzte er [Max Planck] indeterminiert mit akausal gleich. Ein Ereignis, das nicht durch ein Naturgesetz determiniert ist, hat keine erkennbare [(!)] Ursache. Es folgt keinem Naturgesetz, sondern geschieht regellos [(!)]. Der Quantenphysiker John A. Wheeler (1911-2008) bezeichnete den Quanten-Indeterminismus als gesetzlose Gesetzmäßigkeit – als „Law without law“.“ Falkenburg 2012, S. 279. Kommentar Dieses Zitat aus dem Buch „Mythos Determinismus“ zeigt die… Weiterlesen »FALKENBURG: WIDERSPRÜCHLICHKEIT EINES QUANTENINDETERMINISMUS

        FALKENBURG: QUANTENPHYSIK IST AUCH DETERMINISTISCH

          „Die Quantenmechanik von 1925 schließt die Kausalitätslücke nicht. Sie umfasst zwei Dynamiken: die deterministische, reversible Zustandsentwicklung der Wellenfunktion Psi, die auf der Ebene des Einzelprozesses keine physikalische Interpretation hat; und den Messprozess, der in einer unstetigen, irreversiblen Zustandsänderung zu einem bestimmten Messergebnis führt (siehe Abb. 5.2) – wie und warum, weiß niemand. Die probabilistische Deutung von Max Born (1882-1970) deutet die Wellenfunktion Psi als Maß… Weiterlesen »FALKENBURG: QUANTENPHYSIK IST AUCH DETERMINISTISCH

          EINSTEIN: DER ALTE WÜRFELT NICHT

            „Die Quantenmechanik ist sehr achtung-gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, daß das doch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, daß der nicht würfelt….“ Brief von Albert Einstein an Max Born vom 4.12. 1926 Einstein 2005, S. 154.

            BYRNE: VERHALTEN VON ELEKTRONEN

              „Es scheint so, als ob sich ein Elektron je nach der Versuchsanordnung manchmal wie eine Welle „verhält“ und manchmal wie ein Teilchen. Aber natürlich kann man bei einem Elektron nicht wie bei einem Tier von „Verhalten“ sprechen, denn es hängt allein von der Umgebung ab, wo es auftrifft oder auftreffen könnte.“ Byrne 2012, S. 106f.

              BYRNE: KOPENHAGENER DEUTUNG BELÄSST WILLENSFREIHEIT

                „In der Mitte des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich die amerikanischen Physiker nur wenig mit den philosophischen Fragen der Quantenmechanik. … Wenn sie überhaupt nach einer Interpretation suchten, zogen sie gewöhnlich die Kopenhagener Deutung mit ihrer „Frag nichts, sag nichts“-Einstellung vor, denn sie ließ den freien Willen intakt, und das war ein Vorzug. Byrne 2012, S. 125f.

                BUNGE: QUANTENMECHANIK NICHT INDETERMINISTISCH

                  „Daher ist die Quantenmechanik nicht indeterministisch: Sie behauptet nicht, dass die Ereignisse willkürlich stattfinden und es keine Regularitäten gibt. Gewiss ist der Determinismus der Quantenmechanik nicht der klassische oder Laplace’sche, sondern ein viel reicherer. Der quantenmechanische Determinismus enthält eine starke stochastische Komponente (die man in der Wellenfunktion zusammenfassen kann) und eine starke kausale Komponente (die der Hamilton-Operator darstellt). Dieser quantenmechanische Determinismus ist weit entfernt von… Weiterlesen »BUNGE: QUANTENMECHANIK NICHT INDETERMINISTISCH

                  BUNGE: KOPENHAGENER DEUTUNG NICHT BEOBACHTERABHÄNGIG

                    „Das Ergebnis unserer Analyse ist klar: Die phänomenalistische These der Kopenhagener Interpretation ist falsch. Die Formeln der Quantenmechanik beziehen sich ausschließlich auf physikalische Entitäten. … Negativ ausgedrückt: Im Gegensatz zu dem, was die Verteidiger der Kopenhagener Deutung behaupten, bezieht sich die Quantenmechanik nicht auf Beobachter oder Messapparate. Täte sie dies, würde sie Formeln enthalten, die das Verhalten der Beobachter berücksichtigen: Diese Formeln würden erlauben zu… Weiterlesen »BUNGE: KOPENHAGENER DEUTUNG NICHT BEOBACHTERABHÄNGIG

                    BUNGE: KOPENHAGENER DEUTUNG

                      „Den Kern der Kopenhagener Interpretation bildet folgende phänomenalistische These: „Der physikalische Gegenstand hat keine vom erkennenden Subjekt oder Beobachter unabhängige Existenz. Es existiert nur eine geschlossene Einheit, die sich – auf geheimnisvolle Weise – aus dem Beobacher, seinen Beobachtungsmitteln und dem Gegenstand der Beobachtung zusammensetzt. Die Unterscheidung zwischen den drei Komponenten dieses Systems ist nicht eindeutig und objektiv, sondern es bleibt dem Gutdünken des erkennenden… Weiterlesen »BUNGE: KOPENHAGENER DEUTUNG

                      BELL: DETERMINISMUS MÖGLICH ABER ABSURD

                        „Augenzwinkernd weist uns Bell darauf hin, daß uns zumindest noch ein Ausweg aus dem Dilemma der Nichtlokalität bleibt, der uns keine Rückkehr zur voreinsteinschen Relativität aufnötigt. Gegenüber Paul Davies äußerte er: „Die Frage kann man auch so wenden, daß man sagt, die Welt sei überdeterminiert.“ Das heißt mit anderen Worten, ausnahmslos alles ist vorherbestimmt, einschließlich der Entscheidung des Versuchsleiters, welche Messungen im Experiment von Aspect… Weiterlesen »BELL: DETERMINISMUS MÖGLICH ABER ABSURD