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Grundlagen

Gibt es Übersinnliches

    „Skeptisch sein bedeutet Anstrengung – das Hirn muss sich selbst hemmen, um nicht wild draufloszuassoziieren. Die Frage ist also nicht, warum Menschen an Übersinnliches glauben. Sondern eher, warum manche den Prozess willentlich unterdrücken können.“ (Eckart von Hirschhausen).Viele Menschen empfinden den Drang, möglichst allem, was geschieht einen Sinn zu geben. Sie versuchen insbesondere all das zu erklären, was sie unmittelbar erleben. Dazu gehört auch vieles, was… Weiterlesen »Gibt es Übersinnliches

    Kausalität

      Unter Kausalität versteht man Ursache-Wirkung Verbindungen. Zünde ich ein Kerze an und ist diese zehn Stunden später niedergebrannt, gibt es eine Verbindung zwischen diesen zwei Ereignissen oder Situationen: das Anzünden war die Ursache dafür, dass die Kerze jetzt niedergebrannt ist. Die Kerze hat sich aber nicht unmittelbar aufgelöst, sondern die Ursache hat über beispielsweise zehn Stunden zur Wirkung geführt, dass die Kerze nun ein Kerzenstummel… Weiterlesen »Kausalität

      Darwinismus ist nicht gleich Sozialdarwinismus

        Darwin hatte seine Entdeckungen 1859 veröffentlicht und es dauerte einige Zeit, bis man die Evolutionstheorie einigermassen verstanden hatte. Doch schon kurz nach der Veröffentlichung gab es verschiedene Forscher, die die Evolutionstheorie verstanden zu haben glaubten und fatal falsche Schlüsse aus ihr zogen. Diese Forscher erhielten im 20. Jahrhundert den Namen »Sozialdarwinisten«, ein Begriff, der eigentlich abschätzig gemeint war. Beim Sozialdarwinismus handelt es sich um eine Verbindung von… Weiterlesen »Darwinismus ist nicht gleich Sozialdarwinismus

        Warum persönliche Erlebnisse wenig Aussagekraft haben

          Dass diese beiden Tischplatten nicht identisch sind, erscheint offensichtlich. Die linke ist schmaler, die rechte tiefer – wer könnte daran zweifeln? In analoger Weise ist es für viele Menschen unbezweifelbar, dass „ihre“ Alternativmedizin eindeutig wirkt oder dass sie über „paranormale Fähigkeiten“ verfügen. Schliesslich haben sie es selbst erlebt. Wissenschaftler hingegen trauen ihren Augen und subjektiven Belegen für Wirksamkeit nur bedingt. Sie messen lieber nach, entwickeln… Weiterlesen »Warum persönliche Erlebnisse wenig Aussagekraft haben

          Charles Darwin und die Evolutionstheorie

            Charles Darwin (1809-1882) Der Brite Charles Darwin wurde 1809 geboren und hatte auf Anraten seines Vaters Theologie studiert. Sein Herz hatte jedoch immer für die Naturwissenschaften geschlagen. So machte er sich nur wenige Monate nach dem Ende seines Studiums auf eine Weltreise, die ihn durch den Atlantik und südlich um Südamerika herum auf die Galapagos-Inseln brachte. Bei all seinen Landgängen sammelte er Proben von Steinen, Pflanzen… Weiterlesen »Charles Darwin und die Evolutionstheorie

            Philosophische Grundlagen der Naturwissenschaften

              Naturwissenschaften setzen ein bestimmtes philosophisches Weltbild voraus: dazu gehört die Existenz einer vom Menschen unabhängigen, natürlichen Welt, welche sich evolutionär verändert und sich mit logischen und empirischen Methoden zumindest teilweise erschliessen lässt. Im Folgenden werden verschiedene Theorien aufgelistet, ohne denen sinnvolle Naturwissenschaft kaum denkbar ist. Manche dieser Theorien werden allerdings von verschiedenen Deutungen der Quantenmechanik in Frage gestellt. Im zweiten Teil wird deshalb auf philosophische… Weiterlesen »Philosophische Grundlagen der Naturwissenschaften

              Huhn oder Ei? Die Lösung lautet: Das Nichthuhn war zuerst!

                Das Henne-Ei (respektive Huhn-Ei) Problem gilt weitherum als unlösbares Rätsel: was war denn nun zuerst: Huhn oder Ei? Unlösbar ist das Rätsel allerdings nur, wenn man ihm ein falsches, kreationistisch angehauchtes Weltbild zugrundelegt. Aus evolutionärer Sicht ist die Frage sinnlos, da natürlich weder Henne/Huhn noch Ei zuerst waren – sondern am Anfang war natürlich das Nichthuhn, wie Reyman genauer erörtert. Am Anfang war das Nichthuhn. Nun, genau genommen… Weiterlesen »Huhn oder Ei? Die Lösung lautet: Das Nichthuhn war zuerst!

                Warum das Münchhausen-Trilemma nicht unlösbar ist

                  Für eine ausführliche Erklärung, worum es beim Münchhausen-Trilemma geht vgl. »Wikipedia-Artikel; »Artikel von Michael Schmidt-Salomon Das sogenannte Münchhausen-Trilemma besagt, dass jede Aussage und somit jedes gesicherte Wissen streng genommen unmöglich sei, da Da Wissen aber begründeter wahrer Glaube sei (Definition von Platon), könne es kein Wissen geben. Die Logik dieser Argumentationsweise scheint komplett schlüssig, der Gedankengang logisch, wenn es da nicht ein Problem gäbe: damit der Gedankengang… Weiterlesen »Warum das Münchhausen-Trilemma nicht unlösbar ist

                  Prämissen der Wissenschaft

                    Jeder Erklärungsversuch, jedes Denksystem setzt gewisse Prämissen voraus, welche nicht weiter begründet werden können und die deshalb dogmatisch gesetzt werden müssen. Gleichwohl müssen diese nicht willkürlich sein (Münchhausen-Trilemma). Die wichtigsten Prämissen des wissenschaftlichen Denkens sind: Die Existenz von erkenntnisfähigen Subjekten Wissen gibt es nicht ohne Erkenntnis, nicht ohne dass jemand oder zumindest „etwas“ weiss. Die reine Erkenntnis ist das Unmittelbarste, das sich nicht sinnvoll bezweifeln… Weiterlesen »Prämissen der Wissenschaft