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Zitate Quanten

ZEILINGER: WELT NICHT OHNE UNSERE BEOBACHTUNG

    Frage: „Was ist Ihrer Meinung nach die Bedeutung der Quantenphysik für unser Weltbild und unser Bewusstsein?Zeilinger: Es stellt sich letztlich heraus, dass Information ein wesentlicher Grundbaustein der Welt ist. Wir müssen uns wohl von dem naiven Realismus, nach dem die Welt an sich existiert, ohne unser Zutun und unabhängig von unserer Beobachtung, irgendwann verabschieden.“ http://www.heise.de/tp/artikel/7/7550/1.html, Stand 14.8.2013.

    ZEILINGER: DETERMINISMUS IST MÖGLICH

      „Im Prinzip wäre aber noch eine ganz andere, extreme Position tragbar, oder zumindest denkbar. Dies wäre die Annahme eines totalen Determinismus. In diesem Fall wäre alles vorherbestimmt, einschließlich der Entscheidungen des Beobachters, welche Größe er an einem System misst. Es stellt sich also dann nicht die Frage, welche Eigenschaften die Teilchen hätten, wenn wir etwas anderes an ihnen messen, und der logische Gedankengang der Bell’schen… Weiterlesen »ZEILINGER: DETERMINISMUS IST MÖGLICH

      WEHLER: DETERMINISTISCHE BESCHREIBUNGEN DER QUANTENMECHANIK

        „In dieser radikalen Interpretation der Quantenmechanik gilt das Prinzip vom zureichenden Grund nicht mehr. Dieser „Kopenhagener Deutung“ haben sich allerdings nicht alle Physiker angeschlossen. Manche von ihnen schätzen die Quantenmechanik als eine unvollständige Theorie ein und erwarten, dass auf einer tieferen Ebene wieder eine deterministische Beschreibung möglich sein wird. Alle bisher vorgeschlagenen Arten von deterministischen Theorien wurden jedoch durch das Experiment widerlegt. Dennoch ist die… Weiterlesen »WEHLER: DETERMINISTISCHE BESCHREIBUNGEN DER QUANTENMECHANIK

        VAAS: KAUM JEMAND VERTEIDIGT NOCH DIE KOPENHAGENER DEUTUNG

          „“Inzwischen ist man davon abgekommen, sich das Messproblem ausreden zu lassen“, sagt Detlef Dürr. Die Quantentheorie müsse von der Natur handeln und nicht von subjektiven Beobachtungen. „Viele Physiker machen Lippenbekenntnisse zur Kopenhagen-Interpretation, wonach die Quantenmechanik fundamental von Beobachtungen und Messergebnissen handelt. Aber es wird immer schwieriger, jemanden zu finden, der diese Interpretation verteidigt, wenn man ihn angreift“, schlägt Sheldon Goldstein von der State University of… Weiterlesen »VAAS: KAUM JEMAND VERTEIDIGT NOCH DIE KOPENHAGENER DEUTUNG

          VAAS: EINSTEINS ABNEIGUNG GEGEN „FREI ENTSCHEIDENDE ELEKTRONEN“

            „“Der Gedanke, dass ein einem Strahl ausgesetztes Elektron aus freiem Entschluss den Augenblick und die Richtung wählt, in der es fortspringen will, ist mir unerträglich. Wenn schon, dann möchte ich lieber Schuster oder gar Angestellter einer Spielbank sein als Physiker“, beklagte sich Einstein bei Max Born. „Die Welt als großes Roulette“ war ihm einfach „eine deprimierende Vorstellung“. Die Entwicklungen der letzten Jahre bestärken Einsteins Skepsis.… Weiterlesen »VAAS: EINSTEINS ABNEIGUNG GEGEN „FREI ENTSCHEIDENDE ELEKTRONEN“

            VAAS: DER WIDERSPRUCH DES MESSPROBLEMS

              In der Standardformulierung – oder orthodoxen Interpretation – der Quantentheorie kommen zwei Arten von Gesetzen vor, die einander streng genommen widersprechen: • Erstens die deterministische Dynamik der linearen, reversiblen Schrödinger-Gleichung. Sie gilt für ein unbeobachtetes Quantensystem. Es befindet sich in Superposition – in einem „verschmierten“ Überlagerungszustand aller möglichen Einzelzustände. • Und zweitens der zufällige, nicht determinierte und diskontinuierliche so genannte Kollaps der Wellenfunktion zu einem… Weiterlesen »VAAS: DER WIDERSPRUCH DES MESSPROBLEMS

              SCARANI: MÖGLICHKEIT EINES DETERMINISMUS

                „Manche Leute sagen, durch die Quantenphysik sei der Zufall an die Stelle des Determinismus getreten. Diese Behauptung ist „vernünftig“, aber sie hält nicht lange stand. Nehmen wir an, Sie seien ein strikter Verfechter des Determinismus (was für mich nicht gilt) und davon überzeugt, dass alle Details der Geschichte des Universums bereits in Stein gehauen seien und nun einfach nach und nach abliefen. Insbesondere war dann… Weiterlesen »SCARANI: MÖGLICHKEIT EINES DETERMINISMUS

                PHILO.AT: KOPENHAGENER DEUTUNG ALS BANKROTT ERKLÄRUNG

                  „Die Kopenhagener „Deutung“ kommt faktisch einer Bankrott Erklärung der Leitwissenschaft unter den Naturwissenschaften, der Physik, gleich. Was sich aus einer Vielzahl begrifflicher Unbestimmtheiten entwickelt hat, ist ein grundsätzlicher Verzicht auf eine Semantische Bestimmung, eine Sinnfüllung, eine klare Begriffliche Benennung der beobachteten Quantenphänomene, die in sich widersprüchliche Begriffe wie „stehende Materiewelle“(Heisenberg) zur Folge hat und mit sich führt, dies mündet in einem rein formalistischen Berechnen, ohne… Weiterlesen »PHILO.AT: KOPENHAGENER DEUTUNG ALS BANKROTT ERKLÄRUNG

                  MORSCH: QUANTENTHEORIE NICHT ENDGÜLTIG

                    „Einige Physiker halten sogar an Einsteins Traum einer «zufallsfreien» Theorie fest. So arbeitet der niederländische Nobelpreisträger Gerard ‚t Hooft seit einigen Jahren an einer Version der Quantenmechanik, in der sich Quanteneffekte klassisch interpretieren lassen. Die meisten Physiker neigen allerdings eher zur Auffassung, die der österreichische Physiker Anton Zeilinger kürzlich in der Fachzeitschrift «Nature» vertreten hat. Es könne gut sein, dass die Quantentheorie in der Zukunft… Weiterlesen »MORSCH: QUANTENTHEORIE NICHT ENDGÜLTIG

                    LAUGHLIN: KOPENHAGENER DEUTUNG ERGIBT KEINEN SINN

                      „So war die Tatsache, daß die Kopenhagener Deutung überhaupt keinen Sinn ergab, ihre eigentliche Stärke, weil sie es erlaubte, vollkommen durchsichtig zu erscheinen, während man sich doch eigentlich extrem undurchsichtig verhielt. Man konnte die Ergebnisse seiner Forschungen in wissenschaftlichen Zeitschriften offenlegen, dabei aber einen entscheidenden Teil der Berechnungstechnologie zur Weitergabe als „intuitives Wissen“ an die Doktoranden (Lehrlinge) und die Postgraduierten (Gesellen) einbehalten – und somit… Weiterlesen »LAUGHLIN: KOPENHAGENER DEUTUNG ERGIBT KEINEN SINN

                      JAMMER: KOPENHAGENER DEUTUNG HAT ETWAS FÜR JEDEN

                        „Die Kopenhagener Deutung ist nicht ein einziges, klares, eindeutig definiertes System von Gedanken, sondern vielmehr ein gemeinsamer Nenner für eine Vielzahl von Ansichten. Sie ist auch nicht notwendig mit einer bestimmten philosophischen oder ideologischen Position verknüpft. Sie lässt sich, und wurde auch, vertreten von Anhängern höchst unterschiedlicher philosophischer Meinungen, zu denen strikter Subjektivisimus und reiner Idealismus ebenso gehörten wie Neo-Kantianismus, kritischer Realismus, Positivismus und dialektischer… Weiterlesen »JAMMER: KOPENHAGENER DEUTUNG HAT ETWAS FÜR JEDEN

                        HONDERICH: QUANTENTHEORIE: FORMALISMUS ODER DEUTUNG

                          „Jede Erörterung der Quantentheorie muß mit einer Unterscheidung beginnen, die in der Wissenschaft und in den sie betreffenden Erwägungen üblich ist. Oft wird der Begriff „Quantentheorie“ so verwendet, daß er eigentlich zweierlei bezeichnet: einen Formalismus (oder eine Menge mathematischer Formeln) sowie eine Deutung dieses Formalismus. Die Deutung gibt an, worauf die Quantentheorie hinsichtlich der realen Welt hinausläuft: Sie kann viel besagen oder wenig. Anders ausgedrückt,… Weiterlesen »HONDERICH: QUANTENTHEORIE: FORMALISMUS ODER DEUTUNG

                          HEISENBERG: QUANTENMECHANIK LEGT UNGÜLTIGKEIT DES KAUSALGESETZES FEST

                            „Wir können die Gegenwart in allen Bestimmungsstücken prinzipiell nicht kennenlernen. Deshalb ist alles Wahrnehmen eine Auswahl aus einer Fülle von Möglichkeiten und eine Beschränkung des zukünftig Möglichen. Da nun der statistische Charakter der Quantentheorie so eng an die Ungenauigkeit aller Wahrnehmung geknüpft ist, könnte man zu der Vermutung verleitet werden, daß sich hinter der wahrgenommenen statistischen Welt noch eine „wirkliche“ Welt verberge, in der das… Weiterlesen »HEISENBERG: QUANTENMECHANIK LEGT UNGÜLTIGKEIT DES KAUSALGESETZES FEST

                            GISIN: HYPERDETERMINISMUS ALS ABSURDE ALTERNATIVE

                              „Dass der freie Wille eine Illusion sein soll und somit ein Mensch davon überzeugt sein könne, dass nichtlokale Fernwirkugnen durch den leeren Raum hindurch und ohne die Vermittlung von etwas Sonstigem erfolgen, ist für mich eine so große Absurdität, dass ich glaube, dass kein Mensch, der eine in philosophischen Dingen geschulte Denkfähigkeit besitzt, sich dem jemals anschließen kann.“ Gisin 2014, S. 168. Kommentar Gisin erläutert… Weiterlesen »GISIN: HYPERDETERMINISMUS ALS ABSURDE ALTERNATIVE

                              FALKENBURG: WIDERSPRÜCHLICHKEIT EINES QUANTENINDETERMINISMUS

                                „Wie die meisten Physiker setzte er [Max Planck] indeterminiert mit akausal gleich. Ein Ereignis, das nicht durch ein Naturgesetz determiniert ist, hat keine erkennbare [(!)] Ursache. Es folgt keinem Naturgesetz, sondern geschieht regellos [(!)]. Der Quantenphysiker John A. Wheeler (1911-2008) bezeichnete den Quanten-Indeterminismus als gesetzlose Gesetzmäßigkeit – als „Law without law“.“ Falkenburg 2012, S. 279. Kommentar Dieses Zitat aus dem Buch „Mythos Determinismus“ zeigt die… Weiterlesen »FALKENBURG: WIDERSPRÜCHLICHKEIT EINES QUANTENINDETERMINISMUS

                                FALKENBURG: QUANTENPHYSIK IST AUCH DETERMINISTISCH

                                  „Die Quantenmechanik von 1925 schließt die Kausalitätslücke nicht. Sie umfasst zwei Dynamiken: die deterministische, reversible Zustandsentwicklung der Wellenfunktion Psi, die auf der Ebene des Einzelprozesses keine physikalische Interpretation hat; und den Messprozess, der in einer unstetigen, irreversiblen Zustandsänderung zu einem bestimmten Messergebnis führt (siehe Abb. 5.2) – wie und warum, weiß niemand. Die probabilistische Deutung von Max Born (1882-1970) deutet die Wellenfunktion Psi als Maß… Weiterlesen »FALKENBURG: QUANTENPHYSIK IST AUCH DETERMINISTISCH

                                  EINSTEIN: DER ALTE WÜRFELT NICHT

                                    „Die Quantenmechanik ist sehr achtung-gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, daß das doch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, daß der nicht würfelt….“ Brief von Albert Einstein an Max Born vom 4.12. 1926 Einstein 2005, S. 154.

                                    BYRNE: VERHALTEN VON ELEKTRONEN

                                      „Es scheint so, als ob sich ein Elektron je nach der Versuchsanordnung manchmal wie eine Welle „verhält“ und manchmal wie ein Teilchen. Aber natürlich kann man bei einem Elektron nicht wie bei einem Tier von „Verhalten“ sprechen, denn es hängt allein von der Umgebung ab, wo es auftrifft oder auftreffen könnte.“ Byrne 2012, S. 106f.

                                      BYRNE: KOPENHAGENER DEUTUNG BELÄSST WILLENSFREIHEIT

                                        „In der Mitte des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich die amerikanischen Physiker nur wenig mit den philosophischen Fragen der Quantenmechanik. … Wenn sie überhaupt nach einer Interpretation suchten, zogen sie gewöhnlich die Kopenhagener Deutung mit ihrer „Frag nichts, sag nichts“-Einstellung vor, denn sie ließ den freien Willen intakt, und das war ein Vorzug. Byrne 2012, S. 125f.

                                        BUNGE: QUANTENMECHANIK NICHT INDETERMINISTISCH

                                          „Daher ist die Quantenmechanik nicht indeterministisch: Sie behauptet nicht, dass die Ereignisse willkürlich stattfinden und es keine Regularitäten gibt. Gewiss ist der Determinismus der Quantenmechanik nicht der klassische oder Laplace’sche, sondern ein viel reicherer. Der quantenmechanische Determinismus enthält eine starke stochastische Komponente (die man in der Wellenfunktion zusammenfassen kann) und eine starke kausale Komponente (die der Hamilton-Operator darstellt). Dieser quantenmechanische Determinismus ist weit entfernt von… Weiterlesen »BUNGE: QUANTENMECHANIK NICHT INDETERMINISTISCH