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Zitate Philosophie

MEILLASSOUX: IDEALISMUS IST NONSENS…

    „Warum ist diese Interpretation der Anzestralität offensichtlich unhaltbar? Nun ja, um dies zu verstehen, reicht es aus, dem Korrelationisten die Frage zu stellen: Was ist denn vor 4.56 Milliarden Jahren geschehen? Hat die Akkreszenz der Erde stattgefunden, ja oder nein? In einem bestimmten Sinn ja, wird er antworten, da die wissenschaftlichen Aussagen, die ein solches Ereignis anzeigen, objektiv sind, d.h. in intersubjektiver Weise verifiziert werden.… Weiterlesen »MEILLASSOUX: IDEALISMUS IST NONSENS…

    MEILLASSOUX: HUMES PROBLEM

      Quentin Meillassoux über Humes Problem: „Worin besteht dieses Problem? Klassisch formuliert, lautet es so: Ist es möglich zu beweisen, dass die gleichen Ursachen auch in Zukunft die gleichen Wirkungen ceteris paribus, d.h. wenn sonst alle Dinge gleichbleiben, nach sich ziehen? Anders gesagt: Kann man nachweisen, dass unter gleichen Umständen die zukünftigen phänomenalen Folgen mit den gegenwärtigen identisch sein werden? Die Frage, die Hume stellt, betrifft… Weiterlesen »MEILLASSOUX: HUMES PROBLEM

      MC DOWELL: KANTS IDEALISMUS

        „Ich denke, man muß zugeben, daß der transzendentale Rahmen Kants Philosophie idealistisch macht und zwar in der von mir angesprochenen Weise. Das steht in völligem Gegensatz zu Kants Absichten. Obwohl er das heftig bestreitet, so führt doch seine Philosophie zu einer Geringschätzung der Unabhängigkeit der Realität, zu der wir durch die Sinne Zugang haben. Was dafür verantwortlich ist, ist genau jene Seite der Kantischen Philosophie,… Weiterlesen »MC DOWELL: KANTS IDEALISMUS

        LENZEN: ZOMBIE-PROBLEM ALS ZENTRALES PROBLEM

          Nach Meinung mancher prominenter Philosophen ist die Frage der Möglichkeit von Zombies ein oder gar das zentrale Problem der gegenwärtigen Philosophie des Geistes. Dahinter steckt folgende Überlegung. Wenn „physiologische Zombies“ möglich sind, wenn also alle Vorgänge im menschlichen Körper und insbesondere alle Prozesse im menschlichen Gehirn auch ohne Bewußtsein bzw. ohne Erleben und Empfinden ablaufen können, dann entzieht sich das Phänomen des Bewußtseins jeder wissenschaftlichen Erklärung.… Weiterlesen »LENZEN: ZOMBIE-PROBLEM ALS ZENTRALES PROBLEM

          Kuhl: Indeterminismustäuschung

            „Da das bewusste Ich seine eigenen Beschränkungen nicht kennt, ist zu erwarten, dass es seine Möglichkeiten überschätzt und den Beitrag des Selbst zu „seinen“ Einsichten und Entscheidungen unterschätzt … Daraus kann sich durchaus auch eine Indeterminismustäuschung ergeben, die darin besteht, dass das Ich alles Verhalten, das nicht von ihm selbst veranlasst ist, für „indeterminiert“ hält. In diesem Falle gäbe es sogar einen psychofunktionalen Grund für… Weiterlesen »Kuhl: Indeterminismustäuschung

            Kornhuber: Anfänge des Willens

              „Die Anfänge des Willens liegen vor der Kultur, vermutlich im sozialen Jagen (Campbell 1970), bei dem jedes Inidivduum von der Zuverlässigkeit der andern abhängt, das also die Auslese von Selbstdisziplin fördert, einer Eigenschaft, die Affen nicht im gleichen Maß wie Menschen haben. Aber die beginnende Kultur, mit Hilfe der Sprache, hat die Entwicklung offenbar vorangetrieben. Kultur und Wille haben sich gegenseitig angeregt und geprägt, denn… Weiterlesen »Kornhuber: Anfänge des Willens

              GABRIEL: POSTMODERNE

                „Die Postmoderne hat dagegen eingewandt, dass es nur die Dinge gibt, wie sie uns erscheinen. Es gebe überhaupt nichts mehr dahinter, keine Welt oder Wirklichkeit an sich. Manche etwas weniger radikale Vertreter der Postmoderne wie der amerikanische Philosoph Richard Rorty meinten, es möge zwar noch etwas hinter der Welt geben, wie sie uns erscheint. Doch dies spiele eben für uns Menschen keine Rolle. Die Postmoderne ist allerdings… Weiterlesen »GABRIEL: POSTMODERNE

                Welsch: Gemeinsame Abstammung

                  Zu Gemeinsame Abstammung »Wie direkt die Stammesgeschichte uns innewohnt, kann man beispielsweise an der Entwicklung der menschlichen Embryonen ablesen. Zwischen dem 23. und 26. Tag entsteht ein Blutkreislauf mit einfachem Herzen, Kiemenbogenarterien und Kardinalvenen – als wolle sich ein Fisch entwickeln. Um den 24. Tag beginnt der »Fisch« zum »Lungenfisch« zu werden: es bildet sich eine Lungenknospe. Um den 34. Tag gliedern sich die »Brustflossen«… Weiterlesen »Welsch: Gemeinsame Abstammung

                  COHEN: TÖTEN EINFACHER ALS MEINUNG ÄNDERN

                    „Einen Menschen zu töten oder gefangen zu nehmen, ist eine relativ leichte Aufgabe verglichen damit, seine Meinung zu ändern.“ Richard Cohen, zit. in Fine 2013, S. 120