"Das Trickprozedere ist Folgendes: Wenn man etwas hat, das ganz klar nicht existiert, von dem man sich aber wünscht, es existierte, und von dem man sagen möchte, es existiere, dann suche man sich etwas Reales, das ihm in einigen Aspekten ähnelt, und gebe ihm den Namen der nichtexistierenden Entität. Voilà! Man hat nun die Existenz von etwas Nichtexistentem bewiesen. Nehmen wir an, man möchte beweisen, dass Gott existiert. Man suche nun etwas Ehrfurcht Gebietendes oder Mächtiges oder Unendliches oder Fundamentales ... und nenne es "Gott".  Nun existiert Gott, und die verschiedenen Handlungen im Zusammenhang mit diesem Gott sind "religiös". Unglücklicherweise hat man in Wirklichkeit lediglich mit Wörtern gespielt und damit einen schäbigen, unglaubwürdigen Trick abgezogen."

Tony Pasquarello zit. in Bunge 2004, S. 205.

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