Evolutionstheorie

Charles Darwin und die Evolutionstheorie

Charles Darwin (1809-1882)

Der Brite Charles Darwin wurde 1809 geboren und hatte auf Anraten seines Vaters Theologie studiert. Sein Herz hatte jedoch immer für die Naturwissenschaften geschlagen. So machte er sich nur wenige Monate nach dem Ende seines Studiums auf eine Weltreise, die ihn durch den Atlantik und südlich um Südamerika herum auf die Galapagos-Inseln brachte. Bei all seinen Landgängen sammelte er Proben von Steinen, Pflanzen und Tieren, die er fortlaufend, insbesondere aber auch nach seiner Rückkehr nach England auswertete.
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Darwinismus ist nicht gleich Sozialdarwinismus

Darwin hatte seine Entdeckungen 1859 veröffentlicht und es dauerte einige Zeit, bis man die Evolutionstheorie einigermassen verstanden hatte. Doch schon kurz nach der Veröffentlichung gab es verschiedene Forscher, die die Evolutionstheorie verstanden zu haben glaubten und fatal falsche Schlüsse aus ihr zogen.

Diese Forscher erhielten im 20. Jahrhundert den Namen »Sozialdarwinisten«, ein Begriff, der eigentlich abschätzig gemeint war. Beim Sozialdarwinismus handelt es sich um eine Verbindung von zum Teil absurden Ideen, die sich scheinbar auf die Evolutionstheorie zurückführen lassen. Im Gegenteil zu dieser ist der Sozialdarwinismus aber keineswegs wissenschaftlich, auch wenn die Sozialdarwinisten selbst davon überzeugt waren, dass er es sei. 

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