„Im Prinzip wäre aber noch eine ganz andere, extreme Position tragbar, oder zumindest denkbar. Dies wäre die Annahme eines totalen Determinismus. In diesem Fall wäre alles vorherbestimmt, einschließlich der Entscheidungen des Beobachters, welche Größe er an einem System misst. Es stellt sich also dann nicht die Frage, welche Eigenschaften die Teilchen hätten, wenn wir etwas anderes an ihnen messen, und der logische Gedankengang der Bell’schen Ungleichung kann gar nicht durchgezogen werden. Dass eine solche Position den Naturwissenschaften vollkommen den Boden unter den Füßen wegziehen würde, ist offenkundig. Welche Bedeutung hätte es, in einem Experiment eine Frage an die Natur zu stellen, wenn die Natur selbst diese Frage determinieren kann?“

Zeilinger 2007, S.  209.

Zeilingers Aussage ist deshalb fast schon absurd, da die gesamte Naturwissenschaft deterministisch ist und ihr gleichwohl der Boden nicht unter den Füssen weggezogen wurde. Gibt es deterministische Deutungen der Quantenmechanik, sind diese indeterministischen Deutungen auf jeden Fall vorzuziehen, da ein Indeterminismus den Naturwissenschaften den Boden unter den Füssen wegziehen würde, da ein Indeterminismus Regellosigkeit und Unerklärbarkeit bedeutet. »Determinismus oder Indeterminismus

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