Wenn es in der Wirklichkeit tatsächlich geistige Eigenschaften gibt, dann müssen sie überall (‚pan’) anzutreffen sein. Andernfalls müsste dieser Pol zu einem späteren Zeitpunkt aufgetreten und damit emergent sein. Man kann die Probleme der Emergenztheorie also nur dadurch vermeiden, indem man der fundamentalsten Ebene der Wirklichkeit geistige Eigenschaften zuspricht. Beschränkt man die Dimension des Geistigen beispielsweise auf Lebewesen, so findet zwischen den lebendigen und den nicht-lebendigen Dingen ein qualitativer Sprung des Geistigen statt, der nicht erklärbar ist: Denn zum einen müssen die geistigen Eigenschaften von ‚irgendwo’ herkommen. Zum anderen bestehen geistbegabte Lebewesen aus genau den gleichen Elementarteilchen wie vermeintlich geistlose und nicht- lebendige Dinge.

Spät 2010, S. 116. Dissertation abgerufen am 2.2.2014.

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